Mark Nauseef (* 11. Juni 1953 in Cortland, New York) ist ein US-amerikanischer Jazz-Perkussionist.
Nauseef studierte Gamelanmusik auf Java bei K. R. T. Wasitodiningrat und auf Bali bei I Nyoman Wenten, indisches Schlagzeug bei Pandit Taranath Rao, ghanaisches Schlagzeug und Tanz bei Kobla und Alfred Ladzekpo, Beatrice Lawluvi und Cornelius Kweku Ganyo und von 1985 bis 1987 zeitgenössische westliche Perkussionstechnik am California Institute of the Arts bei John Bergamo und
Glen Velez. Er war auch Schüler von
Steve Reich und
Trilok Gurtu.
Nauseef wirkte als Schlagzeuger verschiedener Rockbands wie Elf, Velvet Underground,
Jack Bruce, der
Ian Gillan Band,
Jon Lord,
Thin Lizzy und G-Force. 1987 arbeitete er mit dem Komponisten
Lou Harrison zusammen. Nauseef siedelte nach Deutschland über und lebt in Hamburg. Hier arbeitete er mit den Jazzmusikern
Joachim Kühn,
David Torn,
Markus Stockhausen,
Rabih Abou-Khalil und dem Produzenten/Engineer
Walter Quintus.
Im Laufe der Zeit trat er mit so verschiedenen Musikern wie
Steve Swallow, L. Shankar,
Hamza El Din,
Gary Moore, Kyai Kunbul,
Andy Summers, Jon Lord, Ian Gillan,
Tony Oxley,
Tomasz Stańko, Kenny Wheeler,
Edward Vesala,
Thelma Houston,
Charlie Mariano,
Phil Lynott und
George Lewis auf.
Ferner wirkte er, neben Walter Quintus, als Coproduzent einer Plattenreihe mit traditioneller balinesischer und javanischer Musik.